Epson
*
*
 

Epson Piezo-Tintendrucktechnologie

Glossar

 
Auflösung:
Kriterium für die Druckqualität eines Tintendruckers. Die Auflösung eines Druckers wird in dpi (dots per inch) angegeben. Das ist die Anzahl der Druckpunkte, die der Drucker auf der Länge von einem Inch setzen kann. Da die meisten Tintendrucker mehr als einen Tintentropfen benutzen, um einen Bildpunkt zu erzeugen, entspricht die in dpi angegebene Bildauflösung nicht der aktuellen Bildauflösung, die in Pixel per inch (ppi) angegeben wird. Je höher die Auflösung ist, umso besser ist die Druckqualität. Ein 600-dpi-Drucker beispielsweise druckt auf einer Linie von 2,54 cm Länge (ein Zoll = 2,54 cm) 600 Punkte. Er hat damit allerdings eine viermal so hohe Auflösung (da die Punkte sowohl horizontal als auch vertikal gesetzt werden, wird die Auflösung von 600 Punkten quadriert.) wie ein 300-DPI-Drucker, der die gleiche Linie mit nur 300 Bildpunkten darstellt. Als durchschnittliche Ausgabequalität werden meist 720 dpi gewählt.

Bildpunkt:
Die kleinste Einheit, die von einem Drucker aufgenommen und bearbeitet werden kann. Digitale Bildvorlagen bestehen aus einem feinen Mosaik winziger Punkte. Andere Bezeichnungen sind Dot (Englisch für Punkt) - nicht zu verwechseln mit dem eigentlichen Druckpunkt - oder Pixel (= Picture Element).

Bubble-Jet-Verfahren:
Herkömmliches Prinzip der Tintendrucker, bei dem Tinte durch Düsen unter Druck auf das Papier gebracht wird. Unterscheidet sich von der Piezo-Technik durch den fehlenden Piezo-Kristall. Die Tinte in der Düsenkammer wird erhitzt. Es entsteht eine Dampfblase. Diese dehnt sich aus und reißt Tinte mit, die an der Düsenöffnung austritt.

Druckkopf:
Der Druckkopf enthält die Düsen, mit deren Hilfe die Tinte auf das Papier gespritzt wird.

Dot:
siehe Bildpunkt

Druckpunkt:
Die kleinste Einheit, die von einem Drucker ausgegeben werden kann. Mehrere Druckpunkte werden zu einem Rasterpunkt zusammengefasst, der den Bildpunkt eines digitalen Bildes wiedergibt. Ein grüner Bildpunkt eines digitalen Bildes wird auf dem Ausdruck durch mehrere dicht nebeneinander gedruckte gelb- und cyanfarbige Druckpunkte dargestellt.

dpi:
Englische Abkürzung für ?dots per inch?. Wörtlich: Punkte pro Zoll. Eine Maßeinheit, die angibt, wie viele Druckpunkte ein Drucker auf einem Zoll (Inch) unterbringen kann. Siehe auch Auflösung.

Meniskus Effekt:
Auch ?Drastic Pull Ejection Meniscus Control?. Durch den Meniskus-Effekt wird die Tinte an der Öffnung der Düse leicht nach innen gezogen und damit wie ein Bogen vorgespannt. Durch diese Spannung kann der Tropfen sehr kontrolliert abgefeuert werden und ohne dass er von sogenannten Satelliten begleitet wird. Das Ergebnis ist ein sehr sauberes Druckbild.

Permanent-Druckköpfe:
Es gibt zwei unterschiedliche Verfahren für Tintendrucker. Entweder wird bei jedem Patronenwechsel der Druckkopf mit ausgetauscht, oder es wird nur die Kartusche gewechselt. Im letzten Fall bleibt der Druckkopf das gesamte Druckerleben erhalten; es handelt sich um einen Permanent-Druckkopf.

Pixel:
siehe Bildpunkt.

Picoliter:
Ein Pikoliter entspricht 10-12 Litern = 0,000000000001 Litern = 1 Milliardstel Litern, die kleinste Tropfengröße bei Epson Tintendruckern beträgt 3 Picoliter.

Piezo-Kristall:
Ein Keramikbauteil, das sich durch elektrische Spannung ausdehnt. Jede Düse (oder jeder Tintenkanal) ist von einem Piezo-Kristall umgeben. Durch die Ausdehnung des Bauteiles bei angelegter elektrischer Spannung wird der nötige Druck erzeugt, um die Tinte aus der Düse zu befördern.

Piezo-Technologie:
Bei der von Epson entwickelten Piezo-Technologie wird die Tinte mechanisch aus der Düse herausgepresst. Dafür sorgt ein Keramikbauteil, das auch aus Feuerzeugen bekannt ist: der Piezo-Kristall. Dieser Kristall hat eine besondere Eigenschaft, die sich die Epson-Entwickler zunutze gemacht haben: Er dehnt sich aus, sobald eine elektrische Spannung angelegt wird. Damit erzeugt er bei angelegter Spannung einen Druck auf den Tintenkanal, so dass Tinte aus der Düse befördert wird.

Raster:
Druckpunkte werden zu Rasterpunkten (auch Rasterzellen genannt) nach einem Algorithmus, der mit statistischer Zufallsverteilung arbeitet, zusammengefasst. Helle oder dunkle Bildteile werden durch unterschiedlich dicht bedruckte Rasterpunkte dargestellt. Mischfarben entstehen durch die Kombination von Druckpunkten der Grundfarben innerhalb einer solchen Rasterzelle. Die Zahl der darstellbaren Tonwerte in einem Bild hängt davon ab, wie viele Druckpunkte eine Rasterzelle bilden. Je mehr Druckpunkte zu einer Rasterzelle zusammengefasst werden, desto größer fällt diese aus. Um möglichst viele Druckpunkte in einer Rasterzelle unterzubringen und diese trotzdem klein zu halten, kann die Auflösung des Druckers erhöht werden.

Rasterpunkt:
Alle gedruckten Zeichen und Bilder bestehen aus einzelnen Rasterpunkten. Die Rasterpunkte sind aus den Druckfarben (z.B. Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz) so dicht angeordnet, dass sie beim Betrachter den Eindruck von verschiedenen Farbtönen erzeugen.

Satelliten:
Winzig kleine Tropfen, die wie Spritzer neben dem eigentlichen Raster landen und damit das Druckbild beeinträchtigen. Durch Satelliten verschlechtert sich die Auflösung des Ausdrucks, weil die Kanten z.B. von Typografien ausgefranster erscheinen.
 
 zurück